Studie: Falulheit kostet Anleger Geld’
21 August 2008, 3:24 pmEuropäische institutionelle Anleger hātten in den Jahren 2000 bis 2007 rund 3,6 Milliarden Dollar mehr in die Bücher bekommen können, wenn sie sich an Sammelkiagen in den USA beteiligt hätten. Das berichtet der britische Spezialist für Quellensteuern und Sammelklagen Goal Group in einer akteullen Studie. Insgesamt lieβen sich Anleger im betrachteten Aitraum weltweit fast 12 Miliarden Dollar wegen ihrer Untätigkieit durch die Lappen gehen. Hintergrund: Nach amerikanischem Recht kann ein Kläger in einem Prozess neben sich selbst auch gleichzeitig eine grőβere Gruppe vertreten. So eine Gruppe besteht bei einigen dieser so genannten Class-Action-Verfahren aus Aktionāren eines Unternehmens, die gemeinsam Schadenersatz verlangen. Endet der Prozess, gilt das Urteil fűr die gesamte Gruppe. Europäische Anleger können sich an Class-Action-Prozessen beteiligen, indem sie von der entsprechenden Kanzlei über die Depotbank angeschrieben warden und ihr per Formular ein Mandat erteilen. Leider füllen europäishe Groβanleger jeden vierten Antrag nicht aus, stellte die Goal Group fest.
Andreas Scholz



